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„Die Transformation der ostdeutschen Landwirtschaft sollte weniger polemisch und auch differenzierter gesehen werden“, erklärt Kornelia Wehlan.“Die brandenburgische Landwirtschaft wird nicht von DDR-Strukturen geprägt, sondern von Großraum-Strukturen, die sich aus den natürlichen Bedingungen ableiten und die historisch gewachsen sind.“
Die geforderten hohen Entschädigungen für die Neusiedler-Erben, die nicht mehr Mitglied einer Genossenschaft sein wollten, hätten zur Schwächung oder Zerschlagung großflächiger Strukturen geführt. Außerdem stand jedem Bauern der Weg einer juristischen Auseinandersetzung um seine Anteile offen.
„Die heute geäußerte Kritik an der Umstrukturierung der LPG´s berücksichtigt zudem nicht die historischen Bedingungen einer Anpassungskrise - mit deutlichem Produktionsrückgang und hoher Massenarbeitslosigkeit“, so Wehlan weiter.
„Der pauschale „Filz-Vorwurf“ wird vielen Mitgliedern von ehemaligen LPGn nicht gerecht“, betont Peer Jürgens. “Diese Mitglieder konnten demokratisch entscheiden und hatten die Möglichkeit, den Tranformationsweg mit zu bestimmen, was eine Besonderheit war, die dazu führte, dass ostdeutsche Erfahrungen berücksichtigt wurden.“
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